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... wahrscheinlich der zweite gebaute AMX/3, auch wenn er in der Vergangenheit öfters als Nummer vier bezeichnet wurde – vielleicht wegen der ausführlichen Tests durch Bizzarrini und BMW und der damit verbundenen Modifizierungen. Ein Hinweis darauf ist das Format eines Innenkühlkanals, das darauf schließen lässt, dass hier nachträglich Veränderungen vorgenommen wurden. Es ist genau dieses Auto, das bei BMW modifiziert und von Bizzarrini und seinem Testfahrer Bepo Nieri in Monza getestet wurde. Nach dem Beenden des AMX/3-Programms blieb es vorerst in Italien – bis AMC 1971 beschloss, mehrere AMX/3 an den VIP- Kunden Jerry N. Werden und dessen Generalsekretär Bill DeMichieli zu verkaufen. Letzterer erwarb genau diesen AMX/3, das Auto von Monza. In den Jahren darauf fand es drei weitere US-amerikanische Besitzer – der letzte von ihnen präsentierte es 1990 beim Pebble Beach Concours. Danach gelangte es in den Besitz des Deutschen Jürgen Wilms, der 2016 mit ihm die Bizzarrini-Klasse in Pebble Beach gewann und es Ende Januar 2017 über den Auktionator Gooding & Co. wieder veräußerte. Mindestens 900.000 bis 1,3 Millionen Dollar wurden erwartet, am Ende erfolgte der Zuschlag bei 891.000 Dollar – der höchste Preis, der jemals für ein AMX-Fahrzeug bezahlt wurde. Vor vielen Jahren durfte ich mit einem der Besitzer den AMX/3 einen Nachmittag lang ...
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