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... durch eine Zusammenführung von Nash und Hudson stämmige Kompaktwagen zu bauen. Doch AMC hatte nicht die Mittel, um mit den Big Three mitzuhalten, und so veraltete die Produktlinie. Zur Wiederbelegung ihres Images führte AMC daher 1968 das zweisitzige AMX Coupé ein. Die Leistung kam von einem 315 PS starken V8 390 ci – genug Pep für den Fließheckwagen, um in 6,6 Sekunden von null auf hundert zu kommen und die Viertelmeile in 14,8 Sekunden zurückzulegen. Durchaus respektable Zeiten, doch weit entfernt von den Unter-6-Sekunden-Sprints und den Unter-14-Sekunden-Viertelmeilen, die Pontiacs und Fords mit den großen Motoren hinlegten. Wie also konnte AMC sich wieder ins Rampenlicht rücken und die größeren, finanziell besser ausgestatteten Konkurrenten übertrumpfen? Das kleine, nur 50 Mann starke AMC-Designstudio war perfekt darin, interessante kostengünstige Showautos zu produzieren. Und das interessanteste und radikalste dieser Modelle hatte im Frühjahr 1969 sein Debüt. »American Motors zeigte auf der Chicagoer Autoshow einen aufregenden Sportwagen-Prototypen«, berichtete Road & Track im Juni desselben Jahres. »Der AMX/2 ist nicht funktionsfähig, aber er ist konzipiert als Mittelmotor-Straßenoder Rennwagen mit V8- Motor von American Motors und Einzelradaufhängung als ‚besonderem Designmerkmal‘ ... Schön – hoffen wir, dass sie es ernst meinen.« ...
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