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... gegen heutige Verkehrsverhältnisse – aber ein kraftvoller 2,6-Liter-V12, für den es sich zu sterben lohnt. Der Grat zwischen einem Ferrari-Straßenwagen und einem Ferrari-Rennwagen war in jenen frühen Tagen äußerst schmal. Was natürlich der Grund ist, warum die Leute damals straßentaugliche Ferraris kauften und weshalb diese Autos heute so besonders sind. Bis 1951 hatte Enzo Ferrari kaum zivile Autos gebaut – eigentlich hatte er überhaupt noch nicht viele Autos gebaut. Als er es endlich tat, erkannte man den Unterschied zu den Rennwagen nur daran, dass der Karosseriebauer mit dem Blendwerk nicht gegeizt hatte und die Nockenwellen und Vergaser weniger heiß waren. Jeder, der Wert auf Finessen legte, kaufte damals einen Alfa 6C oder Delahaye. Ferraris waren nur für diejenigen, die allenfalls einen Aschenbecher im Rennsieger vom letzten Wochenende haben wollten. Der 212 Europa ist genau das. Wie seine beiden Vorgänger, der 166 und der 195, wurde auch der Tipo 212 in Export-Konfiguration für den Renneinsatz und als Inter für den Straßengebrauch angeboten. Die späteren 212 Inter trugen sogar schon den Namen Europa als Vorgeschmack auf einen Ferrari, der ausschließlich für die Straße gedacht war, den 250 Europa. Aber es war der 212 Inter mit Straßenspezifikation und langem Radstand, der entscheidend zum Mythos der Marke beitragen sollte: mit ...
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