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... es abholen, aber der gebrechliche Astura schien kaum restaurierbar zu sein. Damals gab es keine Serviceindustrie für Vorkriegswagen, sah man mal von Autofriedhöfen und einigen wenigen Firmen ab, die einen Lagerbestand von Vorkriegsteilen hatten. Eine Restaurierung war in der Regel ein Doityourself-Unterfangen, das in der Garage oder auf dem Bürgersteig stattfand. Als Barker und Scott den Wagen ins Freie zogen, »stahl uns die langgestreckte, elegante Form trotz des Verfalls den Atem«. Scott war damals zu verzückt, um das Wrack auseinanderzunehmen, und so blieb es über Monate in der Garage seiner Eltern stehen. Dann nahm das Schicksal eine unerwartete Wende. Auf dem Turiner Autosalon zeigte Barker seinem Freund Battista Pininfarina Fotos des Astura. Der erkannte ihn sofort als eines seiner herausragenden Designs aus den frühen Jahren der Carrozzeria Pinin Farina. 1930 hatte Pinin Farina – erst 1961 ließ er seinen Namen in Pininfarina ändern – nach dem Ausstieg aus der Karosseriefirma seines Bruders Giovanni seine eigene Firma gegründet. Pininfarina unterbreitete Scott in Turin einen sensationellen Vorschlag: »Wenn dein Freund die Mechanik in Ordnung bringt und mit dem Auto in meine Fabrik in Italien fährt, dann bekommt er von mir kostenlos eine neue Karosserie.« Michael Scott hat die Rechnung von Bowman’s Garage in Weybridge für die Überholung des ...
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