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... Schnell maßen sie sich mit Ferraris und Alfa Romeos in der GT-Klasse. Zwar trat das Werk nie mit einem eigenen Werks team an, doch wurden die privaten Teams groß-zügig unterstützt. Im Schatten der siegreichen Stirling Moss und Dennis Jenkinson in ihrem 300 SLR bei der Mille Miglia 1955 fiel John Fitchs fünfter Platz und Sieg in der GT-Klasse des gleichen Rennens beinahe unter den Tisch. Auch auf dem siebenten und zehnten Platz fanden sich 300 SLs. Weitere Erfolge stellten sich ein. Der Belgier Olivier Gendebien gewann die Rallye Lüttich-Rom- Lüttich, und bei der Tulpenrallye stand ebenfalls ein 300 SL-Fahrer ganz oben auf dem Treppchen. Werner Engel und sein 300 SL beendeten das Jahr als Europäischer Tourenwagenmeister. Im Jahr 1956 war die GT-Kategorie noch stärker umkämpft. 300 SLs verbuchten einen weiteren Sieg bei der Lüttich-Rom-Lüttich, diesmal für Willy Mairesse. Die Akropolis und Sestriere Rallyes gingen an den SL, während Stirling Moss einen zweiten Platz bei der Tour de France belegen konnte. In den USA, zweifellos wichtigster Markt für den 300 SL, gewann Paul O’Shea 1955 und 1956 die Meisterschaft in der Sports Car Club of America Production Class D, während Harry Carter im Jahr darauf den Klasse C-Sieg errang. Ohne eine Weiterentwicklung durch das Werk war es unvermeidbar, dass die fantastischen Mercedes über die Jahre mehr und ...
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