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... des Vaters. Noch als Teenager trat er auf einer DKW bei lokalen Motorradrennen an, um am Ende auf einer 350er-AJS zu landen. In den 30er-Jahren wechselte er auf Amilcar mit vier Rädern, sagte aber der Rennerei adieu, als sein mit einem Partner gegründeter Autohandel Hoffmann & Huppert immer mehr Zeit beanspruchte. Beim »Anschluss« Österreichs durch die Nazis 1938 war Hoffmann bereits Importeur für Rolls-Royce, Bentley, Alfa Romeo, Talbot und Delahaye sowie der weltweit erste Volvo Generalvertreter außerhalb Schwedens. Wegen seines jüdischen Hintergrunds schien es Hoffman geboten, aus der Heimat zu fliehen. Zunächst nach Paris, dann 1941 auf einem portugiesischen Schiff weiter nach Amerika. Mit dem Kriegseintritt der USA kam die dortige Autoproduktion zum Erliegen. Hoffmann lieh sich etwas Geld und Max Hoffman machte mit der Produktion von Modeschmuck ein kleines Vermögen. Das reichte, um 1947 einen Ausstellungsraum für Autos auf New Yorks Park Avenue eröffnen zu können. Erstes Auto im Showroom von Hoffman (das zweites »n« hatte er getilgt) war ein Delahaye mit Figoni & Falaschi Karosserie. 1950 folgten ein exklusiver Importeursvertrag für Jaguar und ein kurzlebiger Deal mit Volkswagen. Doch der Käfer schien schwer verkäuflich und Hoffman kaufte sich aus dem Vertrag heraus – was er später aus ...
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