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... zu beeinflussen. Mitchell, der unter dem ebenfalls neuen Präsidenten John F. Gordon bei GM, fast freie Hand erhalten hatte, wollte weg von dem »Jukebox Design« der 50er-Jahre, das auch bei Ford noch deutlich erkennbar war. Zusätzlich war Bill Mitchell ein überzeugter Amateur Rennfahrer und obendrein noch einer der wenigen amerikanischen Car Guys, die die europäischen Marken so ernst nahmen, dass sie sich daran orientierten. Für Mitchell sollte sich das neue Auto deshalb in der Form an einem Rolls-Royce, in der Leistung an einem Ferrari und in der Verarbeitungsqualität an einem Mercedes messen können. Mit dieser brisanten Mischung aus der Einordnung des neuen Modells als viersitziges, zweitüriges Auto mit (amerikanischen) Mittelklassemaßen, aber Oberklasseluxus und sportwagenähnlichen Fahrleistungen, unter dem Druck des erfolgreichen Wettbewerbers, bei gleichzeitig neuer Führung im Konzern, war alles für ein großartiges Scheitern angelegt. Es gelang den Verantwortlichen aber tatsächlich, dem hohen Anspruch an das Lastenheft gerecht zu werden und in kürzester Zeit ein für seine Ära revolutionäres Auto zu bauen, welches in Ausstattung, Vermarktung und technischem Anspruch Vorbild für die kommenden Modellgenerationen werden sollte. Als der Buick Riviera 1963 auf dem Pariser Salon sein Debüt feiert, sind sich Jaguar Chef William Lyons, Sergio ...
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