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... Gucci wollte mehr und sah im Lynx Eventer einen idealen Exponenten seiner Markenpolitik. Unter dem Gucci-Modell stellte er sich ein kostbares Ausstellungsobjekt vor, das seine Vormachtstellung im Bereich der Luxusausstattung zementieren sollte. Im Handumdrehen war man bei £100,000 oder 118.470 Euro. Phil Gould, damals Chef der Innenausstattungsabteilung von Lynx und der wichtigste kreative Kopf im Bereich Design, erinnert sich. »Paolo Gucci kam eines Tages hereingeschneit und sagte, er hätte gern eine Gucci-Innenausstattung für den Eventer. Es sollte eine komplette Serie mit verschiedenen Farbstellungen werden. Wir vermuteten erst, er wolle die Wagen in Italien herstellen. Überraschenderweise wählte er aber das Vereinigte Königreich als Produktionsort. Chris Keith-Lucas, damals Leiter von Lynx- Engineering, wollte Bill Towns mit der Optik des Innenbereichs betrauen. Denn Towns zeichnete unter anderem verantwortlich für den Entwurf des Aston Martin DBS, den ,Keil‘-Lagonda, Jensen-Healey, Hillman Hunter. Dann erinnerte er sich jedoch daran, dass der Auftrag genau in meinen Kompetenzbereich fiel. Ein derart interessantes Angebot konnte ich natürlich nicht ablehnen!« Es gab keinen großen Umbau-Plan von Gucci, keine dogmatischen Listen. Er ging es locker an. Phil: »Ich hatte ein paar geschäftliche Meetings mit Gucci, bei ihm zu Hause in Rusper. Er hat ...
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