Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Warum haben wir uns gerade diesen DB4 als Beispiel ausgesucht? Ganz einfach, weil wir selten auf eine so vollständig in Bildern dokumentierte Restaurierung treffen wie diese. Paul Smith von Aston Engineering, ein ehemaliger Kameramann, hat den Prozess in der Werkstatt komplett verfolgt. Darüber hinaus hat er aber in den entscheidenden Momenten Karosse und Chassis in einem geschlossenen Hänger ins Fotostudio des örtlichen Fotografen John Colley gebracht, in dem sie in verschiedenen Stadien abgelichtet wurden. Das Ergebnis ist eine faszinierende Bildstrecke der Verwandlung von einem Wrack in einen Concours-Kandidaten. Wer ein solches Projekt ins Auge fasst, braucht zunächst einmal eine Ausgangsbasis. Heute, wo so ziemlich jedes aus Scheunen und Garagen herausgezerrte und mit Stroh bedeckte Auto mit Unmengen von Käufern rechnen kann, muss man für ein Basisfahrzeug erheblich mehr bezahlen als noch vor drei Jahren. Auf seiner Aston Martin Works Auktion im letzten Jahr hat das britische Auktionshaus Bonhams einen abgestrippten DB4 Serie III, der 30 Jahre nicht mehr gefahren war, für 303.900 Pfund verkauft. Nichts Außergewöhnliches im erhitzten Markt von heute. Angeboten wurde der DB4 als »weitgehend vollständig«, eine auf den ersten Blick unverfängliche Beschreibung, die bei jedem erfahrenen Restaurierer die Alarmglocken schrillen lässt. Gary Williams, ...
Kommentare