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... war etwas Besonderes: Nicht nur eines von insgesamt 36 Serienmodellen und vier Prototypen, sondern das erste Vorserienexemplar überhaupt. Ende 1956 hatte Ferrari Hausdesigner Pinin Farina mit dem Projekt betraut. Die Turiner nahmen daraufhin das 250 GT Chassis 0655 als Basis und stellten ihre Kreation im März 1957 auf dem Genfer Salon vor. Das Auto kam bei der Premiere am Lac Léman auf Anhieb an. Besonders auffallend waren die in Cadillac-Manier über die Hinterkanten der Heckflossen gezogenen Rückleuchten, der vom Superfast-Modell inspirierte Grill, die senkrecht postierten Gummipuffer und die weiter innen liegenden großen Zusatzscheinwerfer. Das in die Haube eingelegte Emblem mit dem springenden Pferd war größer als sonst, zugleich war die Fahrertür tiefer ausgeschnitten als auf der rechten Seite. Das sollte dem Ellbogen des Piloten in Kurven mehr Freiraum gewähren. Im Vergleich zum 250 GT Coupé rückten einige Instrumente nach innen. Die weit herumgezogene Windschutzscheibe wurde nur von zwei vertikalen Stützen geführt, was dem Spider einen Hauch von Speedster gab. Chassis 508B 0655/GT wurde mit dem Motor 128 B 0655GT verschwistert – laut Dokumentation zusammengesetzt von Mechaniker Tagliazucchi. Zur in Rosso Cina (»China Rot«, Farbcode MM 10847) lackierten Karosserie kam ein beiges Lederinterieur mit der Werksbezeichnung VM ...
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