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... voll fahren, ohne etwas anderes im Blick, als die eigene Rundenzeit. Umso dankbarer bin ich für meinen Sieg von 2008. Heute ist es wieder anders geworden. Bei der gestiegenen Komplexität der technologischen Prozesse, versucht natürlich jeder, seinen Boliden zu maximieren – diese Optimierung steht heute noch viel mehr im Fokus, als früher. Jemand, der über grundlegende praktische Erfahrungen verfügt, ein Fachmann, der genau weiß, wie die einzelnen Phasen des Rennens tatsächlich ablaufen, ist für ein großes Rennen unverzichtbar. Dieses Wissen ist Teil meiner Arbeit für Audi. Meine Aufgabe ist die Koordination zwischen Audi, Lamborghini und Ducati bei WEC-Events. Am Tag des Rennens bekleide ich die übergeordnete Rolle des Routiniers vor Ort und vermittle zwischen Ingenieuren und Fahrern. In technischen Meetings ergreife ich grundsätzlich die strategische Stimme der Fahrer. Selbst wenn sie alle oft schon mehrfach bei Le Mans mitgefahren sind, bleibt dieser verbale Austausch ein nicht zu unterschätzender Dialog, den man auf beiden Seiten mit Sinn und Verstand führen muss. Und da komme ich ins Spiel. Morgens werde ich eigentlich fast immer durch eines meiner Kinder wachgerüttelt. Mein Job ist es, sie um 8:20 Uhr pünktlich an ihrer Schule abzusetzen. In Monaco wimmelt es übrigens nur so von Sportlereltern, die ihre Kinder auf den letzten Drü- cker ...
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