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... der Muttergesellschaft. Wenn es eine perfekte Symbiose von Gegenstand und Umgebung gibt, dann hier. Obwohl Errett Lobban Cord (1894-1974) sich das Museum vielleicht sogar einen Tick größer gewünscht hätte. Imperialen Herrschern kann es ja nie prunkvoll genug sein, um die Größe der eigenen Gesellschaft zu unterstreichen. Als Herrscher über ein großes Firmenimperium hat sich Cord immer gesehen. Aus kleinsten Verhältnissen war er auf der Erfolgsleiter bis ganz oben geklettert. Methodisch lebte der Tycoon die damalige Freibeuter-Tradition: Ständig verleibte er seinem Imperium neue Geschäftsbereiche ein, von der Flugtechnik bis zum Uranbergbau, vom Mediengeschäft bis zur Politik – es war alles dabei. Er ignorierte Grenzen, ersann Abkürzungen und machte in seinem Leben einen unvorstellbaren Haufen Geld! Mit Autos fing alles an. Die Schule verließ Cord bereits mit 15, um den Aufschwung der Autoindustrie mitzunehmen. Mit 20 hatte er eine Stelle im Vertrieb einer Firma in Chicago und einen Ruf wie Donnerhall. 1924 heuerte ihn die strauchelnde Auburn Automobile Company an, um ihre überschüssigen Lagerbestände zu verhökern. Innerhalb eines einzigen Jahres waren sie saniert. Cord hatte die dröge Produktpalette mit einer beispiellosen Blitzanzeigen- Kampagne nach vorn gepusht, scheffelte noch und nöcher Bonuszahlungen und – übernahm kurzerhand ...
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