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... im Leerlauf. Während du durch die menschenleeren Straßen kurvst, fühlst du die leichte und unmittelbar ansprechende Steuerung über das hölzerne Lenkrad, übrigens das einzige Holz-Element im Cockpit. Die Kupplung ist sanft und leicht, die Schaltung des noch kalten Getriebes problemlos. Der rote E auf diesen Seiten ist weder der Erste noch der Seltenste seiner Art. Sondern schlicht einer der Besten. Es handelt sich um einen 4.2 Roadster Series 1, Baujahr 1966, der dank allerlei Verbesserungen der Jaguar-Evolution das bestmögliche Fahrgefühl mit einem E ermöglicht. Die frühen 3.8 Roadster der Serie 1 werden für ihre Reinheit und Rarität geschätzt, aber der 1964 vorgestellte 4.2 lässt sich besser fahren dank der Einführung einer glatt durch alle Gänge flutschenden Synchronisation unter Wegfall des knarzenden Moss-Getriebes. Die Bremsanlage ist deutlich besser, die Kühlung optimiert und die Sitze sind komfortabler. Außerdem ist der muntere Sechszylindermotor mit seinen 4.235 Kubikzentimetern Hubraum fantastisch leise: Dank sauberem Lauf und kraftvollem Zug entwickelt er mit Leichtigkeit 269 PS bei 5.500 Umdrehungen, mit einem Drehmoment von 292 Newtonmetern bei 4.000 Umdrehungen. Während sich das gute Stück warmläuft, gestattest du ihm ein bisschen mehr Gas auf seinem Weg durch die noch leergefegte Metropole. Die mächtige ...
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