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... Er kämpfte sich durch 174 Kurven zurück an die Spitze und es gelingt ihm ein Husarenritt, der als »unmöglicher Sieg« in die Geschichte eingeht. Mit dem Sieg machte sich der Italiener mit dem markanten Gesicht unsterblich. Ferdinand Porsche nennt ihn den »größten Fahrer der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft«. Tazio Nuvolari Der »fliegende Mantuaner« zählte in den 30er-Jahren zu den besten Rennfahrern der Welt. Und fotografierte den Rennalltag. Dabei galt die Passion des Tazio Nuvolari zunächst den Zweirädern. Als er sich im Training für den Grand Prix in Monza beide Beine brach hieß es, er könne womöglich nie wieder Rennen fahren. Die Prognose beeindruckte den feurigen Italiener wenig. Er siegte mit Gipsverband und Schienen. Eine Legende war geboren. Es ging die Sage um, der Bauernsohn aus Casteldario, habe einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Die Presse nannte ihn den »Il Montavano volante« den »fliegenden Mantuaner«. Sein Meisterstück lieferte er bei der Mille Miglia 1930 ab. Achille Varzi und Tazio Nuvolari galten als die Favoriten. Beide starteten auf identischen 1750 Alfa Romeo 6C GS. Der Taktiker Varzi hatte sich eine Strategie zurechtgelegt. Er startete eine Minute vor Nuvolari und wollte den Vorsprung ausbauen, solange er außer Sichtweite war. In Rom hatte Varzi sich deutlich abgesetzt und schien uneinholbar. Den Sieg schon ...
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