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... mit großen Widrigkeiten konfrontiert. Der Tod seiner Mutter katapultierte ihn im Alter von neun Jahren – nach einem Zusammenbruch seines Vaters – in die Rolle des Betreuers zweier jüngerer Geschwister. Mit elf schmiss er die Schule, um sich als Schuhputzer zu verdingen. Das machte er vor Charlie Wiggins Allem blanken Rassismus zum Trotz wurde er zu einem Star des Motorsports und zum Vorbild für Generationen einem Autogeschäft. Von den glänzenden Karossen war er auf der Stelle hin und weg. Durch die Tore zur Werkstatt hindurch eignete er sich technische Kenntnisse an, landete dann einen Ausbildungsvertrag und arbeitete sich hoch bis zum Chefmechaniker – in einem Betrieb mit ausnahmslos weißen Mechanikern eine mehr als beachtenswerte Leistung zu der damaligen Zeit. Ende 1922 – gerade frisch verheiratet – ließ er das rassistische Evansville hinter sich und folgte dem großen Strom nach Norden Richtung Indianapolis. Die Stadt war damals eines der großen Automobilzentren und hatte eine aufstrebende schwarze Gemeinde. Auch hier war er Chefmechaniker in einer ‚weißen‘ Werkstatt, die er zwei Jahre später, als der Besitzer in den Ruhestand ging, übernahm. Außerhalb der Geschäftsstunden baute er hier seinen eigenen Rennwagen. Zu den 500 Meilen von Indianapolis wurde er jedoch nicht zugelassen. Das blütenweiße Motorsport- Establishment erachtete ...
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