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... Weslake-Motor mit Benzineinspritzung, den man in Spanien aufgetrieben hat. Der damalige Besitzer hatte ihn über Peter Ashcroft, Fords Motorsport- Manager, direkt bei Ford als Ersatzteil erworben. Willie Green, ständig auf 180, kommt rüber und weist mich an, trotz des Sturzregens im Beifahrersitz des Weslake-Monsters Platz zu nehmen. Er springt hinters Lenkrad und startet den brachial krachenden V6. Dann schießt das 900-Kilo-Leichtgewicht auf die Strecke und bläst zur Attacke. Green lässt seine Arme wirbeln, dazu führt sein Fuß, um die ganzen 319 PS auf die nun schmierige Strecke zu bekommen, einen wilden Tanz auf. Er lässt den Capri richtig fliegen und in manche Kurven biegt er im 45-Grad- Winkel zur Fahrtrichtung ein – doch er achtet stets darauf, auf keinen Fall auf die bemalten, rutschigen Curbs zu kommen. So langsam trocknet die Ideallinie ab, Green gibt den Pferdchen härter die Sporen, der Vollblut- Rennwagen beißt sich fest und kommt jetzt richtig ins Laufen. Das kräftige Weslake-Triebwerk ist ein ganz anderes Niveau als die Motoren der vorigen beiden Capri V6. Und ja, er ist mit (sich langsam aufwärmenden) Slicks bereift, doch es ist ganz offensichtlich, dass die Multilenker-Hinterachse viel mehr Grip produziert als die Serien-Starrachse. Derweil ist der hoch drehende Motor gut für eine Höchstgeschwindigkeit von fast 275 km/h – und wir ...
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