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... den Sponsoren geht eben der Spaß flöten – oder, anders ausgedrückt: »Der Fluch der Kommerzialisierung ruiniert jeden Sport«, wie der Rennfahrer Charles Jarrott in seinen Memoiren Ten Years of Motors and Motor Racing schrieb, übrigens im Jahr 1906. Die Formel »Früher war alles besser« ist damit schon mal ad absurdum geführt. Die Goldene Ära des Motorsports wurde selbstverständlich nicht nur von Idealisten oder gar Träumern angeführt. Carlo Chiti in der Ferrari-Garage von Spa 1961 (vorige Doppelseite unten links) wusste, was er tat und er wusste was er wollte. Und das bekam er auch – mit vier Ferrari 156 den ersten, zweiten, dritten und vierten Platz. Auch sehr cool und unaufgeregt die Heroen der Action. Auf dieser Doppelseite Niki Lauda mit dem Schweizer Clay Regazzoni gegen Ende ihrer ersten Saison bei Ferrari 1974 beim Heimspiel in Monza. Beide fielen aus. Vielleicht ist die Stimmung deshalb etwas gedämpft. Worüber Stefan Bellof in Brands Hatch brütet, bleibt rätselhaft. 1983 mit dem Porsche 956 und Derek Bell als Teamkollege siegte er in der Sportwagen-Weltmeisterschaft – seiner ersten – mehrmals. Machte er sich hier schon Gedanken über Ickx? Von solchen Grübeleien sind natürlich die legendären Tifosi von Monza (rechts oben) weit entfernt, auch zeitlich. Als die da leger oder elegant gekleidet, mit Roller und Fiat 500 (die Türen noch ...
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