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... ein Mix der Elemente, eine im Nachhinein fast mythologisch aufgeladene Kombination der Zeichen, die Motorsportfans noch heute eine geradezu übersinnliche Macht und Herrlichkeit vermittelt. Klingt krass, fast zu superlativ, ist aber wahr. Im Zentrum des Geschehens stand dabei McQueen. Eine gewisse Identitätskrise beschrieb er zu der Zeit mit den Worten: »Ich bin nicht sicher, ob ich ein Schauspieler bin, der Rennen fährt, oder ein Rennfahrer, der schauspielert.« Was heute als gesichert gilt: Als Produzent und Schauspieler des Kinofilms Le Mans hat er die Zweifel in etwas Großes, etwas Bleibendes umgewandelt. Mit dem auf diesen Seiten abgebildeten Auto siegte er in mehrfacher Hinsicht. Und nachhaltig. Porsche war seit 1950 in Le Mans immer am Start. Die Zuffenhausener kämpften zunächst in den unteren Klassen um Siege, doch mit jedem Jahr kam die Firma, die damals noch nicht über allzu große Mittel verfügte, ihrem Ziel – dem Gesamtsieg – ein Stück näher. Im Laufe der 1960er-Jahre waren die Topspeeds in Le Mans und auf anderen schnellen Strecken in schwindelnde Höhen vorgestoßen. Aus dem Grund entschied der damalige Weltverband des Motorsports, die Commission Sportive Internationale (CSI), ab 1968 den Hubraum der Gruppe-6-Prototypen auf drei Liter zu begrenzen. Damit waren die 7-Liter- Ford und die 4-Liter-Ferrari aus dem Rennen. Im Bewusstsein, ...
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