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... der 100P. Ein Großteil des Erlöses aus dem Verkauf seiner Sammlung wurde einem medizinischen Hilfsprogramm gestiftet. Was aber macht das Auto so besonders? Zunächst seine Seltenheit: Lediglich vier Exemplare des T575 wurden gebaut. Nur zwei – dieser 57374 und der 57591 – sind im Originalzustand erhalten. Der dritte – 57453 – war ein Vorführwagen, der in Einzelteile zerlegt noch vor dem Zweiten Weltkrieg verschwunden ist. Der vierte – 57473 – wurde nach einem Totalschaden nicht sachgemäß rekonstruiert. Mit abgewürgtem Motor war er auf einem Bahnübergang stehengeblieben und von einer Lokomotive zerstört worden. Selten. Mit Stil. Und einer Aura. Aus einer Zeit, in der optische Reize auch bei Autos immer wichtiger wurden, in der die ersten Industriedesigner aktiv wurden: da wirkte der Atlantic ungeheuer dramatisch. Er war die konsequente Weiterentwicklung des auf dem Pariser Autosalon 1935 vorgestellten Aérolithe, einem Prototypen auf kurzem T57-Chassis und – der Legende zufolge – mit einer Karosserie aus dem Werkstoff »Elekt- Geformt im Artdéco-Stil und reich an Kurven, hat der Atlantic eine ungewöhnlich tief gezogene Kühlerlinie und relativ viel Glas ron«. Ob tatsächlich die im Flugzeugbau übliche Legierung (aus Magnesium, Aluminium und Zinn oder Zink) verwendet wurde, darf angezweifelt werden. Das ultraleichte Metall, 1908 von der Chemischen Fabrik ...
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