Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... überlegte, wie sich die verkaufte Ladung pro Kundin steigern ließe. Angeregt durch die Mechanik eines Klappstuhls, bestellte er bei einem Baumarkt eine Variante aus Metall und mit Rädern und Griff. Auf der Sitzfläche war Platz für ein Körbchen. So weit so gut. Ein Manko des Prototyps war allerdings, dass er bei voller Fahrt dazu neigte in sich zusammenzu- Der Einkaufswagen Die Konstruktion ist überschaubar, fast simpel. Und doch musste man erst einmal darauf kommen, ein vierrädriges Vehikel so zu bauen – und dann noch mit so viel Stauraum! klappen. Klappstuhl: klar! Also wurde eine verbesserte Version mit erhöhtem Sitz ausgetüftelt, der eine zweite Ebene schuf. Platz für zwei Körbe! Doppelt so viel Ladekapazität, doppelt so viel Profit! Trotz dieser für den Kaufmann offensichtlichen Vorteile stieß das Gefährt zunächst auf Ablehnung: Männer fanden es dämlich, so etwas vor sich herzuschieben, Frauen erinnerte die Erfindung an Kinderwagen. Goldman ließ sich nicht beirren. Er stellte kurzerhand Damen und Herren ein, die den ganzen Tag als Showkunden mit den Wagen zwischen seinen Regalen unterwegs waren. So kam die Idee in Gang, quasi angeschoben von arbeitslosen Schauspielern. Goldman warb in Anzeigen für die neue und effektive Einkaufskultur, die man exklusiv in seinen Läden erleben könne. Dann kam er auf eine bessere Idee: Statt immer mehr Dosen ...
Kommentare