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... ein paar technische Daten. Die Schweizer Auto-Revue wusste es besser: Im 4-Seiten-Bericht zum Salon nahm »Der neue Citroën« ganze drei Seiten ein, zu raffiniert und wie aus einer anderen Welt war das Auto mit seinen »neuartigen Karosserieeinzelheiten«. Richtig un sterblich wurde die DS vermutlich ab dem 1957 von dem Philosophen Roland Barthes vorgelegten Es say in Mythen des Alltags, der gleich mit der ersten Zeile in die Vollen ging: »Ich glaube, dass das Auto heute das genaue Äquivalent der großen gotischen Kathedralen ist.« Auch Barthes kam nicht umhin, das aus dem Himmel von Metropolis hervorgegangene Objekt ob seiner Form zu bewundern: »Christi Gewand war ohne Naht, wie die Raumschiffe der Science-Fiction aus fugenlosem Metall sind.« Also ... sehr französisch eben. Nach ein paar Flaschen Wein, nachts in einem Café mit Gitane und Absinth, dem Abstrusen gegenüber offen, muss man schon ein Spinner sein, um da einzusteigen. So wie in die DS, mag da mancher ergänzen. Umso verblüffender ist und bleibt, dass das Auto, das vom Himmel fiel, intern unter dem Codenamen VGD (Kürzel für voiture à grande diffusion) entwickelt wurde, also mit der Vorgabe, dass es ein Auto mit großer Verbreitung werden solle. Mancher mag denken: Wer glaubt denn an so was? Die Idee, dass ihnen Göttliches gelungen ist, kam der Chefetage erst später. Gebaut wurden am Ende ...
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