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... auf der Autobahn, verbunden mit Geballer, Brotzeln, Spotzen, Dröhnen und Fauchen, dass der Boden vibrierte. Dann Beschleunigung in Richtung der ersten Linkskurve zum Gasthaus. Auf der langgezogenen Porsche-Kundenterrasse unterm weißen Zelt wirkte es, als ob die Renner das Pacecar jagten. Manchmal schwiegen die gegen den Startlärm ankämpfenden Sprecher ganz bewusst, um den Tausenden angereister Zuschauer das Erlebnis der Melodie der Motoren im Kurvengeschlängel nach dem Start zu gönnen. »Wenn I neisitz isch alles wie immr«, beruhigte mich der 87-jährige Hans Herrmann in seinem rotweißen Porsche 917, der das Feld der Renn-Porsche anführte. Herbert Linge erzählte, wie es zum Streckensicherungs- Porsche 914/6 kam und wie zu der Bezeichnung Targa. Und gemeinsam mit Sprecherkollegen Siggi Schlüter erinnerte man sich an Dan Gurney, Willy Kauhsen, Clemens Schickentanz, Dick Attwood, Gerhard Mitter und natürlich auch die Porsche-Adligen Huschke von Hanstein und Richard von Frankenberg. Insofern hatten die langen Zeiten ohne Rennverkehr ihr Gutes, in denen die Geschichten der Solitude breiten Raum fanden. Unten, neben der Strecke, an der großen alten Tenne, da waren die Motorradfahrer und die unvergleichlichen Beiwagen zu Hause. Man steht neben solch einem flachen Renngespann und sucht sich aus, wofür man mehr Mut brauchen würde – als Fahrer oder als ...
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