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... Cockpit des Miura Miuras habe ich im hügeligen Hinterland von Kalifornien gefahren, ebenso am Lago Iseo in Italien. Immer kann ich mich sehr präzise an die Landscha! erinnern, aber auch an den jeweiligen Wagen. Es ist die reine Poesie: Anders als spätere Lambos wirkt der Proto-Supercar mit seinen Rundungen und den sexy Wimpern nicht so einschüchternd, er hat viel mehr von dem klassischen, diesem zurückhaltenden Stil der GTs aus Maranello als von dem Brutalogehabe späterer Kreationen aus Sant’Agata. So weit, so gut und richtig – bis man den Motor anwir!, diesen fauchenden V12. Wenn der mit den Zähnen fletscht, ist alles auf einen Schlag anders. Sobald das Türschloss eingerastet ist, befindet man sich in halb liegender Haltung, zwischen den Knien ein fettes, fast senkrecht gestelltes Lenkrad. Abgesehen von den Schaltern auf der hohen Mittelkonsole ist alles tief angeordnet, in Harmonie mit der extrem geneigten Panorama-Windschutzscheibe. Man hat das Gefühl, als würde man auf der Straße liegen – dabei befindet man sich quasi in der Nase des Miura wesentich weiter vorne als in der Pfeilspitze des Countach. Fünf Gänge laden zum Spielen ein; eingelegt werden sie über einen Schalthebel, der sich mit wunderbar mechanischer Attitüde und san!em Druck von einer Position in die nächste bewegen lässt. In jedem einzelnen Gang drückt einen die ...
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