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... Dallara war der Miura »eine Übung, ein Projekt, um mal etwas anderes zu machen. Die ursprüngliche Idee war ein Heckmotor-Fahrzeug mit Stahl-Chassis, einem Mini-Motor und drei Sitzen – mit dem Fahrer in der Mitte.« Dass der Inbegriff des exotischen Supersportwagens als ökonomischer Klein-Sportwagen konzipiert wurde, scheint bis heute unfassbar. Doch der begnadete Ingenieur hielt daran fest: »Die wahre Inspiration für den Miura war die ‚Antriebs- Gruppe‘ des Mini.« Gian Paolo Dallara war fasziniert von der Bauweise – des kompakten Motors mit Antriebstrang als Einheit. Aus dem Grund fragte er Ferruccio Lamborghini: »Warum nehmen wir nicht Kontakt zu Mini auf, bitten sie, uns eine Charge Motoren zu verkaufen und bauen dann ein paar richtig feine Mittelmotorautos für junge Leute?« Lamborghini darauf: »Machen wir doch was anderes: Wir entwickeln die Idee weiter und nutzen sie für einen neuen Lamborghini.« Der nächste Schritt dieser Entwicklung war das Chassis. Wie Dallara berichtete, basierte es auf dem des Ford GT40: »Eines Tages sahen wir ein Bild davon in einer Zeitung und sagten: ‚Bauen wir es doch wie dieses hier.‘ Es war ein Monocoque. Weil wir nicht stanzen konnten, bauten wir es aus gebogenen Metall-Blechen.« Und wie kam dieses nackte, vom GT40 inspirierte Chassis nach Turin? »Lamborghini war so viel mehr als nur ein Firmenbesitzer«, ...
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