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... gemacht. Sobald ein Auto verkauft war, begann die Arbeit am nächsten.« Dennoch rollten im Sommer 1964 die ersten 350 GT aus der Fabrik in Sant’Agata. Auch wenn sich vieles erst in der Praxis zeigte, wurde er von Presse und Experten positiv bewertet, schon 1963 Im Cockpit des 350 GT Ein lebloses Objekt hat eigentlich kein Charisma. Aber selbst nach der kleinsten Spritztour in einem 350 GT mag man nicht mehr so recht daran glauben. Zu spüren ist dies vor allem an der Unmenge an Ideen, die in die ergonomische Ausgestaltung geflossen sind (abgesehen von dem Instrumente-Wirrwarr der scheinbar aus einem Flugzeug entnommenen Armaturen). Die Sitzposition ist exakt so gut, wie man das von einem GT aus den 60ern erwarten darf, und das Lenkrad – eine Eigenentwicklung von Lamborghini und keine zugekau!e Kompo nente – sitzt in einem wesentlich komfortableren Winkel auf der Säule als bei vielen Konkurrenzfahrzeugen. Im Gegensatz zu späteren Lambos sind die Pedale nicht versetzt im Fußraum positioniert. Derlei Raffinesse erwartet man zunächst gar nicht. Im Fahrbetrieb offenbart der 350 GT keinerlei Mätzchen. Das Handling ist einfach und ungefährlich: Es genügt ein leichter Druck aufs Kupplungspedal. Auch die Lenkung reagiert, gemessen an ihrem Alter, präzise und nicht sonderlich schwergängig. Selbst der Klang des V12-Motors ist bei gemütlicher Fahrt ...
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