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... Danach wechselte der Wagen häufig die Besitzer – um 1947 bei einem gewissen Bertie Bradnack zu landen. »Der hat ihn ruiniert«, sagt Jo Blakeney-Edwards. »Er hat ihn mit einer Karosserie von Maserati versehen, eine Riley-Hinterachse und ein Vorwahlgetriebe eingebaut ... und den Motor hat er ausgebaut! Das hat dem Auto nicht gut getan. Es heißt, im Fahrerlager von Goodwood musste der Wagen ständig herumgeschoben werden. Wir vermuten, den Originalmotor besitzt heute ein Sammler in Australien.« Das Fahrgestell kaufte im folgenden Jahrzehnt ein gewisser Ron Truscott, der einen Shelsley darauf baute. »Ihm war nicht klar, dass er die Überreste von CMH 498 erstanden hatte, und er ließ das Auto deshalb unter einer anderen Nummer registrieren. Zunächst baute er einen Motor aus einem Alvis 12/70 ein, später ein 2,5-Liter-Triebwerk von Lea Francis. Damit hat er zahlreiche Bergrennen bestritten. In der Nähe von Goodwood wurde er einmal von der Polizei angehalten – und die haben ihn zu einem kleinen Wettrennen herausgefordert. Weil sie keine geeignete Strecke fanden, haben sie sich in den Tunnel unter der Rennstrecke von Goodwood begeben, wo Truscott sie locker abgehängt hat.« Truscott verkaufte den Nash 1956 – angeblich an einen Atomwissenschaftler –, dann ist das Auto in der Versenkung verschwunden. Erst in den 70er-Jahren wurde es in einer Garage ...
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