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... gebaut, das abgesagt wurde, als der zweite Weltkrieg ausbrach. Einer dieser Motoren hatte scheinbar den Krieg überlebt. Auf jeden Fall kam Glöckler an das leichtgewichtige Alu-Aggregat heran, das es auf eine Leistung von 78 PS aus 1300 ccm gebracht haben soll. Hermann Ramelow, ehemaliger Renningenieur des Adler Le-Mans-Teams von 1937, baute es in einen selbst konstruierten Gitterrohrrahmen ein, über den eine aus Aluminium zusammengedengelte Karosserie gezogen wurde. Das Besondere an der Konstruktion: der Motor war als echter Mittelmotor angeordnet – 1948 eine Sensation! Leider erwies sich der Rennmotor als wenig standfest und musste gegen einen 1500er Hanomag Motor getauscht werden. Da die gesamte Konstruktion aber gerade 430 kg wog, hatte Glöckler auch mit dem Produktionsmotor in der größeren Klasse echte Siegchancen und gewann damit seine Klasse beim großen Bergpreis am Feldberg im Schwarzwald. Schon bald nach dem Erfolg verschwand das Auto und gilt seither als verschollen. Das Prinzip Leichtbau plus Mittelmotor hatte sich bewährt – zu dem Zeitpunkt noch völlig ohne Porsche-Komponenten. Dies sollte sich schon beim nächsten Wagen ändern, den man in Frankfurt sofort nach Ende der Saison 1948 in Angriff nahm. Die Vorderachskomponenten stammten nach wie vor aus dem VW, doch hinter dem Fahrer saß diesmal ein Porsche-Motor mit 1,1 ...
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