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... Lärmbelästigung in Goodwood sehr hoch. Eher lang ist daher das Gesicht des Rennmarschalls, als er mir ein Zeichen gibt, mit dem A3/C für ein paar Runden auf die Strecke zu gehen. Die Rennkupplung ist so bissig wie erwartet, aber nicht so schwergängig wie befürchtet. Das Holzlenkrad ist wunderschön; in der Mitte hat es ein Wappen, auf dem Bizzarrini Livorno steht. Mit dem großen und kräftigen Ganghebel lässt sich der Erste mit lautem Schlag sauber einlegen. Lediglich vier Vorwärtsgänge stehen einem zur Verfügung, aber mit dem Drehmoment des großen Motors aus der Corvette sollten die locker reichen. Zum Anfahren darf es ein bisschen mehr Drehzahl sein, bevor man die Kupplung schnalzen lässt. Zunächst kommt einem das klassische Gurgeln des US-V8 bekannt vor, das Getriebe ist laut und irgendwie scheint man andauernd von einem lauten Heavy-Metal-99 Soundtrack umgeben zu sein. Dieses Exemplar ist Fahrgestellnummer 0222, der Werkswagen, der 1965 in Le Mans mit Regis Fraissinet und Baron Jean de Mortemart am Steuer als Neunter im Gesamtklassement und als Klassensieger über die Ziellinie fuhr. Anschließend steuerte ihn Chris Amon im Großen Preis von Österreich auf den vierten Platz – Auftritte bei den 1000 km Nürburgring und in Reims folgten. Am Heck des A3/C lassen vier wunderbare Fanfaren keinen Zweifel darüber aufkommen, was vorne los ist. In der Aufwärmrunde ...
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