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... auf historischen Technikdaten basierende Kopien. »Sie sind zuverlässig«, sagt er, »denn sie wurden für lange Strecken ausgelegt. Grand-Prix-Rennen dauerten damals drei Stunden. Die Motoren sind robust, aber sie haben eine hohe Verdichtung, etwa 11,5:1, und brauchen Benzin mit über 100 Oktan. Sonst explodieren sie. Dann verbrennt nicht nur ein Zylinder, sondern auch der Zylinderkopf. Das muss dann geschweißt und maschinell bearbeitet werden, was dadurch erschwert wird, dass die Nockenwellen zahnradgetrieben sind.« Frühe Motoren hatten 42-mm-Vergaser, die bald durch 45er ersetzt wurden. Auch die Ventilgröße erhöhte sich um zwei Millimeter. »Alles muss speziell angefertigt werden«, sagt Hart. »Sie haben sechs Zylinder und zwei Nockenwellen, aber da hören die Gemeinsamkeiten mit Straßenwagen schon auf. Sogar die Muttern und Bolzen sind gewichtsparende Spezialanfertigungen.« Ein Motor hält zwei bis drei Rennsaisons, ein neuer kostet laut Hart um die 100.000 Euro. »Die meisten nutzen für Rennen einen neuen Motor, um den originalen zu schonen. Das ist angesichts der Historie der Autos und der Investitionen ein vernünftiger Ansatz.« Das auf der Hinterachse platzierte Getriebe ist der Schwachpunkt des 250F. »Das Getriebe ist nicht so stark wie der Motor. Die frühen Autos hatten Viergangund kurze Zeit später Fünfganggetriebe, und die späteren Autos ...
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