Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... – schon dieser Name klingt aristokratisch und ungemein stilvoll. 1905 von Louis Delâge in einer unscheinbaren Scheune ins Leben gehoben, ist das Unternehmen bis heute so angesehen wie nur wenige französische Automobilmarken. Der Firmengründer verstarb zwar verarmt, 42 Jahre später, doch sein Vermächtnis hat alles überdauert – selbst Weltkriege, Wirtschaftskrisen. Louis’ Meisterwerk war der fantastische V12 Typ DH von 1923. So wie die meisten aufstrebenden Automobilunternehmen vor hundert Jahren begann auch Delage mit Fahrzeugen, die sich aus Komponenten anderer zusammensetzten: die erste Voiturette aus dem Werk an der Rue Corneilles – der Typ A – hatte 1906 ein Fahrwerk von Helbé, den Motor von De Dion-Bouton und die Karosserie von Delage. Beim Coupe des Voiturettes-Rennen in Rambouillet fuhr Jacques Ménard damit auf den zweiten Platz. Die verkaufsfördernde Bedeutung von Automobilrennen erkannte Louis Delâge schnell, und er hatte ebenso schnell Erfolg. Während die Autos langsam größer wurden, musste sich Delâge im Ersten Weltkrieg mit der Munitionsfertigung befassen. Bei Bergrennen und Geschwindigkeitswettbewerben fielen die Boliden immer mehr Leuten auf. So reifte in Louis die Idee, einen Geschwindigkeitsweltrekord aufzustellen. Im September 1923 wurde der Typ DH im Werk am Boulevard de Verdun mit seinem mächtigen 10,6-Liter-Motor (entwickelt ...
Kommentare