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... ist der Dino so teuer geworden. Zurzeit restaurieren wir einen – der kostet dann am Ende 500.000 Euro.« Die Linienführung des Dino ist automobile Verführung pur, von Pininfarina meisterhaft gestaltet. Die niedrige, schlanke Silhouette verheißt Präzision und ein gutes Ansprechverhalten, und zwar ohne Rückgriff auf scharfe und absolut gerade Linien oder Funktionalismus. Obwohl in den 1960ern gebaut, entspricht der 246 GT den heutigen Vorstellungen von einem modernen Sportwagen. Die Zeit klobiger Sportwagen ist definitiv vorüber, alle Hersteller setzen mittlerweile auf ein niedriges Gewicht und eine handhabbare Größe. Ferraris 458 Italia hat eine Diät hinter sich, der neue 911 ist leichter als sein Vorgänger und bei McLaren gehört dem stark gewichtsreduzierten 650S die Zukunft. Der Dino 246 GT wiegt 1080 Kilogramm und kommt auf 240 km/h Höchstgeschwindigkeit – durchaus ansehnlich für einen Klassiker. Die Karosserie wirkt eher zierlich, verspricht aber auf normalen Straßen mehr Fahrspaß als beispielsweise ein großer Daytona V12. Das Cockpit ist weit nach unten gezogen, aber luftig, und die nach hinten geneigte Rückenlehne ist in ihrem Winkel nicht verstellbar. Pedalerie und Lenkrad befinden sich ein gutes Stück jenseits der Mitte und der Blick über das mit Veglia-Instrumenten bestückte Armaturenbrett fällt als Erstes auf die hochgezogenen vorderen ...
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