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... Treffpunkt für diese Gruppe, das Fahrerlager-Berlin. Den Traum, einen besonderen Club zu gründen, hatte er schon sehr lange, es sollte eine Mischung aus englischem Herrenclub mit Barkeeperin, Oldtimerwerkstatt und Kino werden. Vor drei Jahren fand er dann schließlich eine alte Werkstatt im nördlichen Berlin-Kreuzberg auf einem Hof mit diversen anderen Werkstätten. Das Gelände gehörte ursprünglich zum Anhalter Bahnhof. Heute beheimatet es Einmann-Werkstätten, Pferdekutschen, Bandproberäume und Motorradbutzen. Max’ Nachbarn sind eine bunte Mischung Berlin-Kreuzberg. Mit fünf Metern Höhe, zwei riesigen Feuerwehr-Toren, einer Grube und Platz für drei Fahrzeuge war die größte Halle auf dem Gelände die perfekte Basis für Max’ Unterfangen. Los ging es mit dem Einbau einer Empore, dem jetzigen Loungebereich. Dann kam die Werkbank mit Werkzeugecke hinzu, abgerundet wurde das Ganze von einer Bar mit klassischem 60er-Jahre-Kühlschrank, Inhalt: selbsterklärend. Wahrscheinlich habe er etwa tausend Stunden Arbeit in die kleine Halle investiert, allein das Befreien einer Wand vom Putz habe vier Wochen gedauert, erinnert sich der Club-Gründer. Mit einem leichten Hammer stand er zu der Zeit tagtäglich – jeden Tag nach der Arbeit – auf der Leiter, um mit Staublunge spät in der Nacht nach Hause zu gehen. Aber es hat sich gelohnt. Als ein Freund, der bereits in den ...
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