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... und nahmen sie vom pittoresk gelegenen Marinestützpunkt Pearl Harbor mit nach Hause. Danach wurde das Hawaii-Hemd exportiert, tonnenweise, es wurde zu einem modischen Dauerbrenner, kopiert und verspottet – und doch war und ist es nicht totzukriegen: Für Freunde des sogenannten Tiki-Styles, bleibt das Hawaii-Hemd ein absolutes Muss. Wer das Aloha-Hemd – wie man es original 1937 bezeichnete – erfunden hat, ist umstritten. Ganz gleich, ob es nun ein cleverer japanischer Händler war, oder fingerfertige hawaiianische Mütter, die alte Kimonos auftrennten, um daraus Hemden für ihre Surfer-Söhne zu schneidern – eins steht fest: Was in den 20ern aus einer gewissen Not heraus entstand, hält als Souvenir heute eine ganze Industrie auf Trab. Der Stoff der ersten Aloha- Hemden kam aus Japan, generell Fernostasien. Dann zogen einheimische Unternehmer mit eigenen Motiven nach, wobei sie sich an der Bildwelt der polynesischen Kultur orientierten. Für die Verbreitung des Hawaii-Hemds auf dem Festland hat vor allem Alfred Shaheen gesorgt. In New Jersey in einer Familie aus der Textilbranche geboren, 1938 nach Hawaii ausgewandert, eröffnete er, nach dem Kriegsdienst als Kampfflieger, zehn Jahre später eine kleine Schneiderei. Er machte seine eigene Siebdruckwerkstatt auf, in der er Stoffe mit Motiven von einheimischen Künstlern bedruckte. In diesen Designs ...
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