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... Die Statistik seiner Rennfahrerei ist zu umfangreich, um hier aufgelistet zu werden – zu den Höhepunkten zählen einige Achtungserfolge als Newcomer in der Formel 1, die fast zwanzig Jahre, in denen er immer wieder in Le Mans am Start war, seine Punkte-/Siege-Quote, die bei Langstrecken besser war als in seiner kurzen F-1-Zeit ... und sein Gesamtsieg beim letzten Einsatz in Le Mans 1970, mit Richard Attwood im Porsche 917K. Alles schön und gut, aber wenn jemand inzwischen über 85 Jahre alt ist, muss man ihn ja nicht zum tausendsten Mal zu denselben Ren nen befragen. Spannender als Statistik und Renn geschichte ist doch, was einen wirklich berührt. »An was denken Sie?«, erwidert er dazu. Er ist wirklich neugierig, klingt aber auch unheimlich hilfsbereit. Will wissen, was man wissen will. Dann holt er aus und geht sehr komprimiert auf Ereignisse ein, nach denen einem die Knie zittern. »Ich bin ja aus einer Generation, die den Krieg noch miterlebt hat. Mit Bomben und allem, da war ich zehn, elf Jahre alt. Und ich musste dann am Schluss doch noch einrücken – auch noch das!« Er unterbricht sich scheinbar selbst. Die Rhetorik ist wie von jemandem, der mit Zwischengas vertraut ist. Während das Erzählte an Tempo und Drive zunimmt, gibt es immer diese Momente des Besinnens, Nebenschauplätze, andere Perspektiven. »Ich hatte wahnsinniges Glück, dass ich ...
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