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... eher fremdartig bleibt. Das verblüffendste Design-Detail ist dem fließenden Heck vorbehalten: Dort spaltet eine durchlaufende Rückenflosse die Heckscheibe. Laut Jaray sollte das die Stabilität des Wagens spürbar erhöhen. Der Ge danke, diesen Audi – mit namenlosem Antrieb – fahren zu dürfen, ist phänomenal. Sich durch die Fahrertür zu zwängen, erfordert jedoch einiges an Umsicht. Der Einstieg ist schmal, der Fahrersitz hockt viel zu weit vorne. Man schiebt das rechte Bein in den Fußraum, schwingt mit dem Hintern Richtung Polster und schunkelt sich in die richtige Position. Würdevoll geht anders. Erster Eindruck: leichte Platzangst. Doch es gibt Raum für zwei Passagiere, der Fahrer kann sogar seinen Hut aufbehalten, ohne an der Decke anzustoßen. Das winzige geteilte Heckfenster und der umlaufende Schlitz aus Frontund Seitenscheiben geben einem das Gefühl, man sei in einem Kohlenkeller eingesperrt. Das Anlassen des überraschend urtümlich klingenden Motors und das Einlegen des ersten Gangs mittels des gebogenen Schalthebels sind kinderleicht – und das Losfahren so einfach, wie man sich das bei einer Filmrequisite vorstellt. Gibt man erst mal auf schmalen Sträßchen Gas, wird die Modernität dieses Wagens buchstäblich hörbar: keinerlei Windgeräusche. Die Luftzufuhr im Inneren regelt ein zentrales Klapp-Fensterchen in der Glasfront. Die ...
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