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... Autos, wie man sie sonst auf der ganzen Welt höchst selten zusammen sehen wird: Von viel gefahrenen Bentleys und Lagondas oder Vauxhalls bis hin zu einem höchst seltenen Rosengart Citroën Traction Avant. Weil es in Argentinien losging, einem der geistigen Vaterländer des Motorsports auf staubigen Schotter-Pisten, waren auch ganze acht Chevrolet Fangio Coupés dabei (eins gewann in seiner Klasse, gefolgt von noch einem Chevy, pilotiert von noch einem Greenhorn!) Südamerika ist für solche Langstrecken-Rallyes fantastisch: die Routen sind großartig, genauso die ganze Landschaft und die Gastfreundschaft. Vorbei an Vulkanen und Weinbergen sah man Kondore, Delfine und Albatrosse. Es ging bis zu 3.200 Meter Höhe über dem Meeresspiegel, kreuz und quer durch die Anden ... und auf der Fähre nach Tierra del Fuego erfrischte einen die steife Brise des Südatlantiks. Wie bei jeder derart langen Veranstaltung spielten sich auch diverse Dramen ab. Man lernte wieder einmal, dass jeder – ganz egal wie erfahren oder unerfahren – Pech haben kann. David Williams, Peking-Paris-Sieger und WRC-Manager, lag zu Beginn solide in Führung, dann hatte er doppelt Pech. Zuerst verlor sein Chevy ein Hinterrad und er beim Schweißen in Santiago mehrere Stunden. Dann musste sein Karren nach einem »kleineren Navigationsfehler« von Ochsen aus dem Dreck geborgen werden. Alastair ...
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