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... an. Gordini traten mit leichten, einfachen – modernen – Fahrzeugen an, die aber wegen kleinem Budget untermotorisiert waren. Als die Rennen 1952 und 1953 nach dem Formel-2-Reglement ausgetragen wurden, sorgte das für mehr Vielfalt, doch die historische Rangordnung blieb weiter erhalten bis in die neue Formel 1 (ab 1954 mit 2,5-Liter-Motoren) hinein. Verrückterweise dominierte die neue Formel – wenn auch nur kurz – ein Auto, dessen Motordesign aus den Vorkriegsjahren stammte: der nahezu konkurrenzlose Mercedes-Benz W196 mit einem Reihen- Achtzylindermotor. Ferrari wechselte zwischen Vierzylinder-, V8- und V6-Motoren, Maserati blieb seinem Reihen-Sechszylindermotor mit den zwei Nockenwellen treu, und alle britischen Autos hatten Vierzylinder. Connaught konnte den stetig steigenden Kostenapparat nicht bewältigen und verließ 1957 die Formel 1. Aus Kostengründen gab schließlich auch Maserati auf, allerdings nicht ohne vorher – 1957 – mit Juan Manuel Fangio seinen einzigen Weltmeisterschaftstitel errungen zu haben. Lancia stieg aus und vermachte Ferrari seinen D50. Das Team aus Maranello war 1958 mit dem Rivalen Vanwall konfrontiert, und die Saison endete mit dem Fahrertitel für den Ferrari-Piloten Mike Hawthorn und dem ersten Konstrukteurstitel der Geschichte – für Vanwall. 1959 entwickelten sich die Cooper, die mit kleinen Heckmotoren bereits die ...
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