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... Um die Wirkung nachvollziehen zu können, die der Miura auf dem Genfer Salon 1966 hatte – aber auch die Vorund Nachteile seines Designs – ist es sinnvoll, einen unverfälschten P400 unter die Lupe zu nehmen. D Gesagt, getan: Hier haben wir Iain Tyrrells perfekten P400 von 1968, Modell Nr. 225, frisch restauriert. Ein Top-Modell, schon letztes Jahr bei seinem Star-Auftritt auf dem roten Teppich des Speed Drivers’ Club beim Goodwood Festival of Speed. Wunderschön. So schön, dass er in mir ein fast schmerzhaftes Verlangen auslöst, wie es Männer eigentlich nur beim Anblick bezaubernder, aber unerreichbarer Frauen verspüren sollten. Schon auf Fotos sieht der Miura atemberaubend aus. Sieht man ihn in echt, aus der Nähe in seiner ganzen metallenen Schönheit, dann entfalten die Liebe zum Detail und die Raffinessen des Designs ihre volle Wirkung. Mit dieser Lackierung – »Verde Miura« – ist er einfach unwiderstehlich. Auf meiner automobilen Muss-Liste ist er eins der Autos, das trotz ständiger Veränderungen eine Konstante darstellt. Wie ein Felsen in der Brandung. Solange ich mich erinnern kann, habe ich mich nach dem Miura verzehrt. Okay, mir war stets bewusst, dass er nicht perfekt ist, doch für mich geht’s nicht besser. Selbst meine automobile Top-10-Liste enthält mehr als zwanzig Kandidaten – doch der Miura war immer die Nummer 1. Warum? Weil er einen V12 ...
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