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... umkämpft. Im April letzten Jahres kam der einzige noch existente Prototyp der Jaguar- Kühlerfigur bei einer schriftlichen Versteigerung unter den Hammer. Für umgerechnet 65.000 Euro wechselte er den Besitzer. In etwa also für die Summe, die man für einen Jaguar XF 3,0 Liter V6 Diesel auf den Tisch legen muss. Der Name Jaguar tauchte erstmals im Herbst 1935 auf, aber die Autos zierte damals noch das Flügel-Emblem von SS Cars. Viele Besitzer kauften deshalb bei der Zubehörfirma Desmo eine Kühlerfigur in Form eines Jaguars, der großen Raubkatze aus Südamerika – die weniger für Eleganz als Kraft bekannt ist. William Lyons, Gründer von SS Cars und der späteren Jaguar Cars Ltd., soll das comichafte Aussehen der Desmo- Figur entsetzt haben. In seinen Augen sah sie aus wie »eine Katze, die jemand mit einem Gewehrschuss vom Zaun verscheucht hat«. Deshalb bat der damalige PR-Chef Bill Rankin den Künstler Gordon Crosby um Hilfe. Der fuhr selbst einen SS, arbeitete als Grafiker für die Zeitschrift Autocar und betätigte sich nebenher als Bildhauer und Maler. Er hatte bereits das »fliegende B« von Bentley überarbeitet. Er hörte sich Rankins Wunsch nach einer »anatomisch korrekten« Darstellung an und modellierte einen Prototypen. Nach einer Überarbeitung wurde Ganz groß: Sprung in die Vergangenheit Mit oder ohne Muskeln oder Krallen, Zähne gefletscht oder ...
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