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... r ist viel zu scharfsinnig, seine Manieren sind zu gut, als dass er auf meine einleitende Frage, eher nebenbei gestellt, reinfallen würde. Das Interesse an seiner Person – und seinen Ansichten – scheint den legendären Designer Ercole Spada zu verblüffen. Über fünfzig Jahre sind vergangen, seit dem Aston Martin BD4GT Zagato – den Spada entwarf, als er kaum dem Teenageralter entwachsen war. Wir treffen den Mann beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este in Oberitalien. Als wir uns auf die Suche machen nach einem schattigen Plätzchen für unseren Plausch, steht eine dieser Stil-Ikonen ganz in der Nähe. Uns noch näher ist der V12 Zagato, das neuste Resultat einer Zusammenarbeit des urenglischen Herstellers und der Mailänder Design-Schmiede. Die einleitende Frage also nach seiner Meinung zu den derzeitigen Aktivitäten von Zagato quittiert Spada mit einer Denkpause. Dann ein skeptischer Blick, der ohne Worte impliziert, besser das Thema zu wechseln. Spada wählt seine Worte sehr bedächtig. Es lohnt sich, ihm zuzuhören. In über fünfzig Jahren hat er unzählige Klassiker geschaffen, dennoch spricht niemand seinen Namen mit derselben Ehrfurcht aus wie den von Giorgetto Giugiaro oder Marcello Gandini. Nicht, dass ihn das kümmern würde, im Gegenteil: »Es befriedigt mich, dass die Menschen Freude an meinen Autokreationen haben, und ich verstehe auch, dass einige davon ...
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