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... Der McLaren wirkt neben der wuchtigen Muskelmasse des Bugattis wie ein zartes Blümchen. Im Grunde genommen ist der Veyron nicht einmal der deutlich größere Wagen. Seine um 17,2 Zentimeter größere Länge fällt kaum ins Gewicht. Seine um 17,8 Zentimeter größere Breite schon eher. Mein F1 ist von 1997, angetrieben von einem BMW-Custom-V12-Motor mit 6,1 Liter Hubraum, der 635 PS bei einem Drehmoment von 651 Newtonmetern entwickelt. Damals waren das gigantische Werte – bis zehn Jahre später sein Testkollege aufgetaucht ist. Wer es noch nicht weiß: Der F1 hat keine elektronischen Helferlein, keine Stabilitätsoder Traktionskontrolle, kein ABS, nicht einmal Servobremsen. Hallo? Wann haben Sie zum letzten Mal einen Wagen mit Scheibenbremsen ohne Bremskraftverstärker gefahren? Für die Zeit damals, die 1990er, war die Maschine auf gehobenem technologischen Level, samt elektronischem Motor- Management und variabler Ventileinstellung, aber diese Sorte High-Tech hört bei der Kohlefaserkupplung auf: sehr nett, sehr leicht. Jenseits davon ist der Antrieb so simpel wie bei einem Klassiker. Der Fahrer eines Bentley Blower würde sich fühlen wie zu Hause: keine Servolenkung, simples Schaltgetriebe, Heckantrieb, die Schaltung robust wie Rifle-Bolt, und die Stahl- Bremsen muss man schon ordentlich treten, damit sie greifen. Mit dem Bugatti kommt die technologische Entwicklung ...
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