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... aufs Herz: Diesen ganz speziellen Vergleich wollte ich immer mal machen – und zwar so objektiv wie möglich. Ich lege die Karten gleich auf den Tisch: Mit dem McLaren F1 bin ich recht vertraut. Seit 1998 habe ich bei unterschiedlichsten Bedingungen rund 50.000 Kilometer hinter dem Steuer des McLaren verbracht, den Bugatti habe ich vor diesem Test nur einmal gefahren – auf einer Autobahn-Spritztour in der Nähe der Elsässer Bugatti-Produktionsstätten. Ein Auto, das einem so vertraut ist, mit einem anderen zu vergleichen, das man nur sehr kurz auf sich hat wirken lassen, ist, als wollte man eine Ehe gegen eine Affäre aufrechnen. Oder sich für das eine entscheiden. Entweder räumst du dem elektrisierenden kurzen Treffen zu viel Wert und Bedeutung ein – oder dem angenehm Vertrauten. Es ist ein schwieriger Job, aber ich will mich nicht beklagen. Als erstes galt es, das Spielfeld abzustecken. Wir mussten aus dem Veyron mehr Fahrstunden herausholen, als es Bugatti für einen Test dieser Art normalerweise zulässt. Als klar wurde, dass wir ihr kostbares Spielzeug gleich für ein paar Tage bekommen würden, war ich entsprechend erleichtert. Ich habe mich, ehrlich gesagt, schon gefühlt, als wäre ich der Sieger dieses Duells! Klar: Ein paar Tage ist nicht so, wie wenn man einen Wagen mehrere Jahre hat, aber es ist viel besser als nur ein paar Stunden. Zwei Tage ...
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