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... Jugend was hei'n Ferkel. In sien Oller was hei'n Swien — mein Gott, wat mag hei nu woll sien? In Wismar kommen Sie um die Dämmerung an, und das ist gerade richtig. Der Gang durch diese Hansestadt führt eng zwischen machtvollen Domen und prächtigen Bürgerhäusern entlang, und man kann sich der Stimmung nicht entziehen, die aus den Jahrhunderten auf einen eindringt. Was müssen das für Menschen gewesen sein, die es fertigbrachten, in ihrer kleinen Stadt drei der größten und schönsten Kirchen der Welt zu errichten, und die sich eine Schule bauten, die unter allen nordischen Backsteinbauten an erster Stelle steht! Nun habe ich nur noch Lübeck für Sie übrig. Wenn der Wagen im Stall steht und Sie sich ein bißchen gewaschen haben, bummeln Sie durch die Stadt, die Sie ja sicher schon kennen, werfen einen Blick auf das Rathaus, das noch schöner ist, als Sie es in der Erinnerung hatten, grüßen den Mariendom wie einen guten alten Freund, und dann gehen Sie ins Schabbeihaus. Auch ohne den Rotwein, der bald vor Ihnen auf dem weißgescheuerten Tische steht, würde sich Ihnen die hohe Diele, durch die das Licht der Kerzen geistert, die hier als einzige Beleuchtung dienen, bald mit Gestalten der Vergangenheit füllen. Ein Abend im Schabbeihaus läßt einen tiefer den Geist dieser Stadt erfassen, als alle Hinweise und alle Literatur es zuwege bringen. Schön ist ...
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