Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Terrasse über Terrasse mit herrlichen Agrumcnpflanzungen die Hänge hinauf, durch rohrgeflochtenc Dächer vor allzu starker Sonneneinstrahlung geschützt. An der von riesigen Kakteen und Agaven überwucherten Klippenküste träumen verfallene Wachttürme ferner Zeiten. Weit und tief öffnet sich der blaue Golf, von weißen Segeln lieblich bepunktct. Fern steigt über Santa Lucia die Terrassenstadt Neapel auf. Ein heißer Tag geht zur Neige. Rotgolden steht der feurige Sonnenball am westlichen Himmel, der purpurn wie Feuerlohe brennt. Tiefblauer Samt, so rauscht das Meer, auf dein goldene Flammen tanzen. Mit einer feierlichen Müdigkeit legt sich die große, gräulichweiße Rauchfahne auf den kahlen Rücken des Vesuv. Von Minute ;u Minute ändern sich die Farben. Nährend im Hintergrund die neapolitanische Küste mehr und mehr verschwimmt und nacheinander in rosarotem, dunkelblauem und violettem Niderschein leuchtet, bedecken sich die hohen Felsen über mir und die Klippenküste drunten mit Gold und Purpur. Rasch wachsen die Schatten in die Tiefe und schleichen die Felsen höher herauf. Ganz langsam bin ick weitergefahren, und jetzt taucht Vico Equcnse vor mir auf. Die Häuser mit ihren flachen Terrassen und den weißen Mauern färben sich azurblau und blaßgrün. Drüben an der Küste von Neapel flammen die ersten Lichter auf, am Kap Posilippo, dann in der ganzen Stadt bis zum Castel ...
Kommentare