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... Obwohl die Linie ihre deutschen Väter hartnäckig verleugnet — beste italienische Arbeit, würde man sagen —, waren nur Styling-Männer aus dem Hause Audi daran beteiligt. Die Frontpartie wurde bloß um Doppelscheinwerfer bereichert, erst am Heck bekommt das Coupe sein eigenes Gesicht, dafür besonders akzentuiert. Der neuen Schönheit mußten nur geringe Opfer gebracht werden: ein um 11,5 cm verkürzter Radstand und eine etwas schlechtere Sicht nach hinten beim Ein parken. Normalerweise rollen bei solchen Coupe-Schneidereien die Köpfe (der Fond passagiere), nicht bei Audi: Die flach ver laufende Dachlinie und die Länge des Wagens (440 cm und somit doch noch um 19 cm kürzer als die Limousine) ermög lichen auch den hinten Sitzenden genü gend Kopfund Beinfreiheit, in manchen veritablen Limousinen geht's viel enger zu. Dieses Styling ermöglichte auch noch einen für Coupe-Verhältnisse bombasti schen Kofferraum. Dies war man dem Audi-Image wohl schuldig, denn normales Reisegepäck kommt sich in jedem Audi- Kofferraum ziemlich verloren vor. Das Coupe ist auffallend, gewiß, es wird begafft und die Leute sind bei nähe rem Hinschauen enttäuscht, daß es „nur" ein Audi ist, denn der Limousine fehlt es noch immer an Image, trotz aller blenden den Kritiken, die sie seit ihrer Geburt hatte. Schon daraus allein könnte dieses Coupe seine ...
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