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... der Galerie Platz gefunden hat. Den Mittelgang zur Haupthalle durchschreitend, gelangen wir in die ursprüngliche Nebenhalle, in der wesentlich Karosserien zu sehen sind. Fast vollständig ist in der ganzen Ausstellung natürlich die englische Industrie vertreten, die bekanntlich von denen der kontinentalen Industrie recht abweichende Wege gellt, trotzdem aber außerordentlich hoch entwickelt ist. Dem Deutschen fallen die folgenden Dinge an den englischen Wagen besonders auf: Die vielfältige Verwendung der abnehmbaren Drahtspeichenräder, gegen die der Kontinent ein anscheinend unüberwindliches, nichtsdestoweniger aber unbegründetes Mißtrauen hat. Da sind weiter die dem Prinz Heinrich-Typ in gewisser Hinsicht ähnlichen, aber viel schärfer und härter geschnittenen, sehr hoch geschlossenen Sportskarosserien, die anscheinend auch die deutsche Karosseriemode für das nächste Jahr beeinflussen werden. Da ist weiter der „worin d r i v e", der Schneckenantrieb des Differentials, der unvergleichlich viel geräuschloser läuft, als der auf den Kontinent übliche Kegelradantrieb und noch eine Anzahl weiterer Vorzüge in der Praxis bewiesen hat so daß seine Nichtanwendung auf dem Kontinent wohl nur dadurch zu erklären ist, daß der Uebergang einer Fabrik zum Wurmtrieb wertvolle Spezialmaschinen überflüssig und kostspielige Neuanschaffungen erforderlich werden ...
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