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... aus Zeitmangel nicht möglich. Mörs, Juni 1917. R. P. [513] Das deutsche Motorrad! Mit großem Interesse habe ichedie Ausführungen von Herrn H. Hasenauer über „das deutsche Motorrad" gelesen und muß demselben in vollem Umfange zustimmen. Auch der Nachschrift der stellvertr. Schriftleitung gebe ich vollkommen recht, allerdings nur darin, daß die Schönheit bei technischen Produkten „nur unter die Schwelle des Bewußtseins gerutschte Zweckmäßigkeit" ist. Als allgemeines Beispiel ,,im Großen" dafür kann man auch die bekannte Maffeische Schnellzugsmaschine erwähnen, die durch ihre nur der Zweckmäßigkeit resp. der Verminderung des Luftwiderstandes dienenden Formen ihre anerkannte Schönheit erhalten hat. Und nun möchte ich mir einige Bemerkungen erlauben, — ebenso wie Herr Hasenauer vom ganz unparteiischen Standpunkte des reinen Sportsmannes aus, — als Tourenf a h r e r (denn nur um das Touren-Motorrad soll es sich hier handeln, nicht um das leichte Stadtverkekrs-Motorrad), der selbst schon eine ganze Reihe deutscher und eine amerikanische Maschine gefahren. Denn die vorerwähnte „zweckmäßige Schönheit" kann ich von allen heutigen Motorrädern, die ich wohl so ziemlich lücken-" los alle kenne, nur bei zwei Fabrikaten finden, die leider beide amerikanischen Ursprungs sind, nämlich bei Indian und Harley-Davidson. Und ich glaube ...
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