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... Benzol) zum Verrussen neigen, wenn man auch durch sorgfältige Luftregulierung das Verrussen sehr vermindern kann. Da nun aber auch beim Benzin das Verrussen nicht ganz zu vermeiden ist, und man alle halbe Jahre den Motor so wie so zwecks Reinigung und Revision auseinandernehmen sollte, ist dies kein zwingendes Hindernis für die Verwendung von Benzol. . . . ' Die Neigung des Benzols zum Russen hat ihre Ursache in dem verhältnismässig geringen Wasserstoffgehalte desselben und seiner Homologen im Gegensatz zum Benzin, bezw. Petroleum. Je grösser ein Motor ist, und je höher seine Kompression steigt, umso weitgehender ist die Neigung der Brennstoffe überhaupt, und des Benzols ganz im besonderen sich unter Russabscheidung zu zersetzen. Beim Benzol geht dies soweit, dass man es in Dieselmotoren überhaupt nicht verwenden kann. Immerhin werden voraussichtlich in naher Zukunft Mittel gefunden werden, dem Benzol das Russen abzugewöhnen. Anders steht es mit dem leichten Anspringen. Der Experimentator des erwähnten Artikels muss einen tadellosen Vergaser und insbesondere eine ganz tadellose Zündung gehabt haben. Denn es unterliegt keinem Zweifel, dass ein Motor mit Benzol schwerer anspringt, als mit Benzin. Die Gründe für diese Tatsache liegen einmal in der relativ schweren Vergasbarkeit des Benzols, und dann in seinem geringen ...
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