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... meine Schuhe ausziehen musste, ehe ich in die Ausstellung hinein durfte, als Schutz wurden mir ein paar aus Stroh geflochtene Pantoffeln angelegt. Ich bemerkte Stände mit seidenen Kunststickereien, mit Metall-Handarbeiten, mit japanischen Porzellanmalereien, die den Meissener sehr ähnlich sind und erkundigte mich nach dem Preise eines Kaffee-Services, vollständig für 12 Personen, dasselbe sollte 65 Yen kosten, nach deutschem Oelde 145 Mk. Was ich vei;- misst habe, war der Stand von Autos, diese Fahrzeuge 'haben sich noch nicht so eingebürgert. Ich fand nur .die Firma Benz vertreten. Auf meine Erkundigungen hin, ob eine Automobilfabrik noch nicht existiere, wurde mir eine verneinende Antwort zuteil! Wohl aber würde hier in Tokio in kürzester Zeit eine Automobil- Omnibusgesellschaft gegründet werden, die 'ca. 100 Autos laufen lassen will'und wird wohl Europa die Aufträge erhalten; aber was Twird [später die Quintessenz sein ?1— So wie der Japaner seine Macht im Schiffbau hat, so wird er auch in nicht langer Zeit eine Automobilfabrik gründen, damit die Industrie im Lande bleibt, denn Japan ist das Land der aufgehenden Sonne! Nachdem ich mich nun an all diesen Ausstellungsgegenständen müde gesehen hatte, war meine Zeit zum Scheiden, da ich den Heimweg antreten musste; ich kam an den Ausgang des Gebäudes, um meine Schuhe wieder ...
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