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... usw. Ich wage aber zu bestreiten, ob es ästhetisch schön im Hinblick auf das Vorhergesagte erscheinen kann, wenn Räder und Untergestell andersfarbig als die Karosserie sind. Man findet das oft, es betont aber den Gegensatz zwischen beiden mehr als nötig, anstatt ihn zugunsten eines einheitlichen Gesamtbildes abzumildern. Ein wenn auch nur diskreter Farbenunterschied zwischen Rahmen und Karosserie als Betonung der alles tragenden Linie wird nie unschön wirken können, auch nicht eine Gliederung der Karosserieflächen, die aber ja nicht schreiend oder zerhackend wirken darf. Ein völliges Fortlassen dieser Gliederung führt leicht zu sehr plump wirkenden Störungen des Gesamteindrucks. Der Farben t o n wird durch den Zweck gewählt und wird bei richtiger Wahl nie störend empfunden werden können. Selbst ungewöhnliche Farbentöne brauchen dann noch lange nicht lediglich die Neugierde der Beschauer zu reizen. Ich erinnere mich eines französischen Tourenwagens, der pechschwarz von oben bis unten lackiert war. Es war ein prachtvolles Bild, als dieser Wagen mir bei hereinbrechender Dämmerung im 100 km-Tempo in der Lüneburger Heide begegnete und wie ein Symbol der Hölle an mir vorbeiknatterte. Es ließe sich noch vieles in bezug auf Einzelheiten anführen, z. B. auch über das oft überschrittene Maß für Zubehörteile, deren Blitzen und Blinken den ...
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